Wildnis verstehen – zwischen Steinbachtal und Lassingtal
Wie verändert sich ein Wald, wenn natürliche Abläufe wieder mehr Raum bekommen? Diese Frage begleitete eine Exkursion vom Steinbachtal ins Lassingtal, an der Martina und ich teilnahmen. Die Leitung hatte Maria von Rochow von der Wildnisgebietsverwaltung; ich unterstützte sie als Guide.


Während Maria Waldgesellschaften und die Entwicklung ehemaliger Forstflächen erklärte, konnte ich auf besondere Pflanzen aufmerksam machen. Orchideen, Tollkirsche, Fingerhut und weißer Germer gaben Anlass, genauer hinzusehen und über Merkmale, Namen und ökologische Zusammenhänge zu sprechen.
Gerade das Zusammenspiel verschiedener Perspektiven macht Naturvermittlung lebendig: Aus einzelnen Beobachtungen entsteht ein Verständnis für den Lebensraum. Die damalige Wanderung war anspruchsvoll und führte über mehrere ausgesetzte Passagen. Dieser Rückblick beschreibt unsere Erfahrungen; aktuelle Exkursionsmöglichkeiten erfahren Sie beim Wildnisgebiet.
Ein früherer Blick auf die Pflanzenwelt
Bereits 2020 nahmen Martina und ich an einer botanischen Exkursion unter der Leitung von Werner Gamerith teil. Werner machte uns auf Orchideen und weitere besondere Pflanzen aufmerksam. Ziel und Wendepunkt der Exkursion war der Noten. Die Begegnung mit einem erfahrenen Kenner des Gebietes zeigte, wie sehr ein geschulter Blick die Wahrnehmung einer Landschaft vertiefen kann. Wir waren bei dieser Führung als Teilnehmende dabei.
Wildnisgebiet als Vermittlungsort →


